Profitieren ERP-Hersteller vom Frankenschock?

Die Schweizer Industrie leidet anhaltend unter dem hohen Kurs des Frankens im Vergleich zum Euro. Dies erhöht den Druck zu Innovation und Rationalisierung, was die Nachfrage nach Business-Software erhöht.
 
Dies zumindest sagt der Luzerner ERP-Hersteller Opacc, der in einer Mitteilung von einem "eigentlichen ERP-Boom" spricht. Opacc werde auch im Dezember mit Aufträgen überhäuft.
 
Der Luzerner Hersteller hat seine Software letztes Jahr modernisiert und um einen eigenen Webshop, ein CRM und eine Middleware ("Oxas") ergänzt.
 
Opacc ist nicht der einzige Schweizer Software-Hersteller, der von einem sehr guten Geschäftsverlauf im Jahr 2015 berichtet. So gehen die Teilnehmer am "Swiss Software Industry Survey" von einem Wachstum von 11 Prozent im laufenden Jahr aus. InformatikerInnen wird auch 2016 die Arbeit nicht ausgehen. (hc)
 
(Interessenbindung: Opacc ist ein Werbekunde unseres Verlags.)