Intel hat sich Altera einverleibt

Am 28. Dezember sei die Integration von Altera abgeschlossen worden, hat Intel soeben mitgeteilt. Es handelt sich um den grösste Kauf in der Firmengeschichte des Chip-Riesen, der Anfang Juni 2016 angekündigt worden. Für 16,7 Milliarden Dollar ist das frühere Partnerunternehmen mit seinen FPGA-Produkten (Field Programmable Gate Array) übernommen worden. Es werde in Intels Programmable Solutions Group (PSG) aufgehen und dazu beitragen, neue Produktklassen für die Datenzentren- und IoT-Märkte (Internet of Things) zu entwickeln. Das FPGA-Geschäft werde an Bedeutung zunehmen und mit neuen Produkte "fantastische Zukunftsmöglichkeiten" eröffnen, lässt sich Brian Krzanich, der CEO von Intel, in einer Mitteilung zitieren. Konkret verwies er auf die führerlosen Fahrzeuge und das maschinelle Lernen hin.
 
Als Chef des PSG-Bereichs hat Intel den Altera-Veteran Dan McNamara vorgestellt, der zudem als Corporate Vizepräsident und General Manager der neuen Abteilung amten wird. Er betonte, dass die Verbindung der FPGA-Technik von Altera mit den Produktionsmöglichkeiten von Intel zu einer Elektronik-Generation führen werde, mit der die bisherige Leistung und Energieeffizienz zu übertreffen ist. Zu Entlassungen soll es bei den derzeit rund 3?300 Altera-Mitarbeitern nicht kommen, heisst es bei Intel und auch die Marke Altera werde bestehen bleiben. (vri)