Microsoft lästert gegen Windows 7

Der Umstieg auf Windows 10 geht Microsoft offensichtlich zu langsam. Nicht nur wurden kürzlich Upgrades verfügbar gemacht, die eine Vereinfachung des Aktualisierungsvorgangs versprechen und somit die Hürden für den Umstieg auf das neue Betriebssystem senken sollen. Jetzt hat Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela nachgelegt. Er betonte in einem Windows-Weekly-Podcast die Schwachstellen von Windows 7, um Windows 10 als das bessere Betriebssystem anzupreisen. Beim Magazin 'Chip' und auch bei 'Forbes' deutet man Capossellas Ausführungen als "Windows-7-Bashing" beziehungsweise "kompletten Unsinn". Er würde Gerüchte streuen, um die Nutzer des alten Programms zu verunsichern und zum möglichst schnellen Umstieg auf Windows 10 zu bewegen.
 
Ein Grund dafür bestehe allerdings nicht, denn Windows 7 sei keineswegs unsicherer als Windows 10 und werde von Microsoft bis ins Jahr 2020 mit Updates versorgt, heisst es dort weiter. Nennenswerte Sicherheitslücken würden in dieser Zeit ebenso schnell gestopft wie in der jüngsten Windows-Version. Zudem brauche sich kein User Sorgen um die Kompatibilität machen. Windows 7 sei das "mit grossem Vorsprung meistgenutzte Betriebssystem" und werde als solches von neuer Hard- und Software unterstützt. - Und an dieser Situation werde sich auf absehbare Zeit wenig ändern. (vri)