iOS-App-Entwickler im Dollar-Regen

Allein in den zwei Wochen um Weihnachten und Neujahr haben Apple-Kunden weltweit über 1,1 Milliarden US-Dollar für Apps und In-App-Käufe ausgegeben. Der 1. Januar 2016 war mit 144 Millionen Dollar der bisher umsatzstärkste Tag des App-Stores, wie das Unternehmen aus Cupertino heute mitteilt. Es scheint sich somit auszusahlen, Apps für iPhones, iPads und Co. zu entwickeln. Denn wie das Unternehmen vermeldet, habe man seit 2008 knapp 40 Milliarden US-Dollar an Entwickler ausbezahlt. Über ein Drittel davon allein im letzten Jahr.
 
In den USA, so behauptet Apple, wurde durch die iOS-App-Economy rund 1,9 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Davon könnten rund 1,4 Millionen Stellen der Community aus App-Entwickler, Softwareingenieuren und Unternehmen, die Apps entwickeln, zugeordnet werden. In Europa habe die iOS-App-Economy rund 1,2 Millionen Arbeitsplätze geschaffen, schreibt das Unternehmen weiter.
 
iPhone-Produktion bald gedrosselt?
Das Rekordergebnis im App-Store ist wohl nicht auf den Absatz der neusten iPhones, 6s und 6s Plus, zurückzuführen. Wie 'Nikkei' mit Berufung auf Komponentenzulieferer berichtet, werde die Produktion der zwei Modelle gedrosselt. Dem Bericht zufolge sollen im laufenden Quartal 30 Prozent weniger Geräte hergestellt werden, als zunächst geplant. Auf Anfrage von -'Bloomberg' hat sich Apple jedoch nicht zu diesem Bericht geäussert.
 
Die Geräte, die vergangenen September lanciert worden sind, würden sich schlechter verkaufen, als erwartet. Offenbar liegen mehr als 20 Millionen unverkaufte iPhones bei den Zulieferern und in den Lagern der Geschäfte. Ein Grund dafür sei, dass die Kunden wohl zu wenige Neuerungen und Verbesserungen, im Vergleich mit den Vorgängern sehen, so die Wirtschaftszeitung weiter. (kjo)