Deutsche Telekom beschwört Tod der SIM-Karte herauf

Schon dieses Jahr könnte die klassische SIM-Karte teilweise durch die eSIM ("embedded" SIM) ersetzt werden, wie die Deutsche Telekom in einem Blogeintrag schreibt. Mit Herstellern wie Apple und Samsung sei das Unternehmen bereits in Verhandlung. Ein Standard soll von der internationalen Vereinigung der Mobilfunkanbieter GSMA definiert werden.
 
Bis die Plastik-SIM-Karten verschwinden, wird es noch dauern. Man rechnet mit einer Übergangsfrist von zehn Jahren.
 
Mit der eSIM muss keine physische SIM-Karte mehr vom Nutzer eingebaut und ausgetauscht werden, denn die Karte kann durch Scannen eines Strichcodes umprogrammiert werden. Dadurch werde es unkomplizierter den Anbieter zu wechseln oder auch mehrere Geräte über einen Mobilfunkvertrag zu nutzen. Kunden müssten dazu lediglich den Identifikationscode eines Zusatzgerätes einscannen, um es so mit der eSIM zu vernetzen. (kjo)