Intel profitiert vom Datacenter-Geschäft

Laut den jüngsten Zahlen hat Intel seinen Umsatz um 1,3 Prozent von 13,7 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 14,9 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2015 verbessern können. Der Gewinn ging allerdings ebenfalls um 1,3 Prozent auf 3,61 Milliarden Dollar zurück. Insgesamt sind das noch vergleichsweise gute Zahlen, hatten Analysten doch soeben erst einen um zwei Prozent geschrumpften Chip-Markt für das letzte Jahr errechnet. Der Konzern leidet allerdings wie die Konkurrenten am chronisch schwächelnden PC-Markt.

Gelitten hat denn auch bei Intel der Absatz von PC-Chips, dessen Umsatz um 1,2 Prozent auf 8,76 Milliarden Dollar rückläufig war. Diese Einbussen konnten jedoch wie schon in früheren Quartalen mit einem Wachstum bei den Prozessoren für Rechenzentren ausgeglichen werden. Hier setzte der Konzern 4,3 Milliarden Dollar um, was einem Plus von fünf Prozent entspricht. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass in dieser Sparte die Margen höher sind als im Business mit PC-Chips. Die restlichen 625 Millionen Dollar stammen aus dem IoT-Sektor (Internet of Things) von Intel. Dieser Geschäftsbereich wuchs zwar um sechs Prozent, brachte aber mit 132 Millionen Dollar ein Viertel weniger Gewinn ein als im Jahr zuvor. (vri)