C'est nul! Franzosen wollen eine neue Tastatur

Die französischen Behörden hadern mit den in Frankreich gebräuchlichen Tastatur-Layouts. "Die französische Tastatur ist kaputt", schreibt das Kultur- und Kommunikationsministerium auf seiner Website. Denn anders als die Schweiz kennt Frankreich bislang keine eigene Tastaturbelegung.

Wie das Ministerium schreibt, gibt es in Frankreich eine Flut unterschiedlicher Tastaturen, auf denen teilweise nicht einmal alle nötigen Tasten vorhanden seien. Am meisten verbreitet seien Schwierigkeiten mit akzentuierten Buchstaben, insbesondere, wenn diese gross geschrieben werden.
 
Während Romands diese dort finden, wo wir unsere Umlaute haben und Grossbuchstaben mit Caps Lock erreichen, müssen Franzosen oft Tastenkombinationen nutzen und vier oder mehr Tasten drücken, um einen Buchstaben zu bekommen. "Es ist fast unmöglich, auf einer in Frankreich erhältlichen Tastatur korrektes französisch zu schreiben", resümiert das Ministerium. Es prüft deshalb nun
Eines der in Frankreich geläufigen Layouts. Das Ministerium hätte das Euro-Zeichen gerne besser zugänglich. Bild: Yitscar/Wikipedia
mögliche Lösungen für die Einführung eines Standardlayouts. Wenn es nach den Lesern von 'Ars Technica' geht, dürfte dabei die Schweizer Tastatur zu den heissen Kandidaten zählen.
Übrigens: Perfekt ist auch die hiesige Lösung nicht. So fehlen auf dem hiesigen Layout etwa die Guillemets («»), obwohl diese eigentlich gebräuchlicher wären als ihre angelsächsischen Pendants (""). (mik)
 
Was haben Sie an der von Ihnen genutzten Tastatur auszusetzen? Lassen Sie es uns mit einem Kommentar wissen!