OIZ legt sich einen Pool an Externen zu

Die Stadt Zürich hat einen Pool von Anbietern ausgewählt, die in den kommenden Jahren IT-Dienstleistungen für die Stadt zur Verfügung stellen können. Wie aus einer heute auf Simap publizierten Meldung hervorgeht, handelt es sich um rund 50 Unternehmen - von Atos bis Zeix - die als Standardlieferanten für IT-Dienstleistungsprofile für die nächsten Jahre dienen.
 
Die Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) rechnet mit Ausgaben für externe IT-Dienstleistungen von sieben Millionen Franken jährlich für die Jahre 2015 bis 2019, wie OIZ Abteilungsleiter Martin Otzenberger auf Anfrage von inside-it.ch schreibt. Zudem bestehe die Option auf eine Verlängerung um bis zu vier Jahren. Die Vergabe gilt nicht nur für die OIZ sondern für sämtliche Organisationseinheiten der Stadt Zürich.
 
Die externen Dienstleistungen werden benötigt, um auch kurzfristig auf Ressourcen-Engpässe reagieren zu können oder um auf in der eigenen Organisation nicht vorhandenes IT-Know-how zurückgreifen zu können, so Otzenberger weiter. Um die Verfügbarkeit zu gewährleisten, wurde in den verschiedenen Losen - etwa Testing für Daten-Migration, Applikationsentwicklung oder VoIP-Architektur - jeweils mehreren Unternehmen der Zuschlag erteilt, wobei aber keines der Unternehmen Anspruch auf eine Auftragsvergabe hat.
 
Damit wählt die Stadt Zürich ein ähnliches Vergabeverfahren, wie es beim Bund immer --
http://www.inside-it.ch/articles/42189--häufiger vorkommt--. Die Stadt kann mit diesen WTO-konformen Zuschläge auf externe Fachkräfte und Dienstleistungen zurückgreifen, ohne jeweils die einzelnen Projekte ausschreiben zu müssen. (kjo)