Glarner Kommission stellt sich gegen Staats-IT

Die Finanzkommission des Kantons Glarus stellt sich gegen eine vom Regierungsrat vorgesehene Zentralisierung der IT von Kanton und Gemeinden. Grund dafür ist, dass der Regierungsrat die Dienste in einer öffentlich-rechtlichen Anstalt zusammenlegen will, berichtet das 'Regionaljournal Ostschweiz'. Während der Regierungsrat in dieser Massnahme die Möglichkeit zur Mitbestimmung durch die Gemeinden sieht, kam die vorberatende Finanzkommission zum Schluss, dass die Gemeinden die Dienste auch beim Kanton einkaufen können - eine eigene Anstalt brauche es dazu nicht.

Das neue Informatik-Gesetz muss noch einige Hürden überwinden. Stimmen Landrat und Landsgemeinde zu, kann das Gesetz 2017 in Kraft treten. Grund für die Änderung ist, dass die Gemeinden des Kantons bislang alle ihre Dienste von der verschuldeten Firma Hoch3 bezogen haben, wie das 'Regionaljournal Ostschweiz' weiss. Ab 2016 drohen die Gemeinden ohne Lösung dazustehen. (mik)