Bund und Kantone legen Schwerpunkte für E-Government-Strategie fest

Bund und Kantone haben die Schwerpunkte für die E-Government-Strategie bis 2019 festgelegt. Der Steuerungsausschuss E-Government Schweiz erachtet acht Projekte und drei dauerhafte Aufgaben als strategisch bedeutsam. Dafür will er jährlich vier Millionen Franken ausgeben.

Der Ausschuss genehmigte den ersten Schwerpunktplan für die Jahre 2016 bis 2019, wie die Geschäftsstelle E-Government Schweiz am Donnerstag mitteilte. Der Fokus liegt auf dem Aufbau von Basisinfrastrukturen für die verstärkte Ausbreitung von E-Government in der Schweiz.

Dazu zählt etwa der Aufbau eines One-Stop-Shops: Unternehmen sollen Behördengänge auf eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Ebene über ein Portal abwickeln können. Als strategisch erachtet der Ausschuss auch die Weiterentwicklung eines E-Voting-Systems. Vorangetrieben werden soll ferner die elektronische Abwicklung der Mehrwertsteuerabrechnung.

Seit 2007 treiben Bund, Kantone und Gemeinden das E-Government gemeinsam voran. Die Umsetzung erfolgt unter Aufsicht eines Steuerungsausschusses, der von Bundesrat Ueli Maurer geleitet wird. Die Kosten werden von Bund und Kantonen je zur Hälfte getragen.