AdNovum darf Identitätsverbund Schweiz bauen

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat im letzten September das Projekt "Identitätsverbund Schweiz" ausgeschrieben, für das in zwei Losen ein Entwicklungspartner und ein Projektleiter gesucht wurden. Den Zuschlag als Entwicklungspartner ging nun, wie heute bekannt gegeben wurde, an die Schweizer Softwareschmiede AdNovum. Die Projektleitung übernimmt das Burgdorfer Unternehmen Zweiacker & Partner.
 
Im Projekt Identitätsverbund Schweiz (IDV) soll unter der Federführung des SECO ein umfassender "föderierter" Identitätsdienst für die Schweiz aufgebaut werden. Damit sei, so heisst es in der Ausschreibung, ein " Verfahren für die übergreifende Koordination von existierenden Identitäts- und Authentisierungsdiensten" gemeint. Diese Koordination solle als Verbund organisiert sein, der einzelne lokale Identitäts- und Authentisierungssysteme in einem übergeordneten Infrastrukturdienst zusammenführt.
 
AdNovum hat seine Dienste zu einem Preis von insgesamt knapp 7,5 Millionen Franken offeriert. Davon ist allerdings der grösste Teil optional. Der Grundauftrag umfasst 10'000 Stunden Entwicklungsarbeit zwischen dem ersten Quartal 2016 und dem zweiten Quartal 2018 und hat ein Volumen von 1,65 Millionen Franken. Die Optionen (insgesamt 38'000 Stunden zwischen 2016 und 2029) haben zusammen ein Volumen von 5,8 Millionen Franken. Der Projektleitungsauftrag umfasst 4000 Stunden und optional weitere 4000 Stunden zwischen 2016 und 2019. Zweiacker & Partner offerierte dies für insgesamt 1,4 Millionen Franken. (hjm)