Windows 10 wird noch aufdringlicher

Im Juli 2015 hat Microsoft Windows 10 lanciert. Win-7 und -8-Nutzern bleibt somit noch rund ein halbes Jahr, um gratis auf die neuste Version des Betriebssystems zu wechseln. Aktuell ist die neuste Version des Microsoft-Betriebssystems auf über 200 Millionen Geräten installiert. Doch das scheint den Redmondern nicht genug, denn diese Woche geht Microsoft noch aggressiver mit dem Upgrade um, wie das Unternehmen gegenüber 'The Verge' bestätigt hat.
 
Dem Bericht zufolge wird das Windows-10-Upgrade diese Woche neu als "empfohlenes Update" kategorisiert. Dies bedeutet, dass der Upgrade-Prozess automatisch gestartet und der Windows-10-Installer somit auf tausenden von PC heruntergeladen wird. Je nach Update-Einstellungen müssen Nutzer, die Windows 10 (noch) nicht wünschen, die Einstellungen dementsprechend anpassen.
 
Dies dürfte die meisten Endnutzer treffen, denn das automatische Herunterladen der "empfohlenen Updates" ist die Standardeinstellung. Das Upgrade per se wird jedoch nicht forciert ? Nutzer müssen den Wechsel zu Windows 10 abschliessend bestätigen. Wie 'The Register' weiss, sind Unternehmenskunden nicht vom automatischen Download betroffen. (kjo)