Glarner Landrat stimmt neuem Informatikgesetz zu

Entgegen des Antrags der vorberatenden Kommission hat der Glaner Landrat diese Woche mit einer Mehrheit dem neuen Informatikgesetz zugestimmt. Wie die 'Südostschweiz' berichtet, ist somit eine weitere Hürde für die Glarus-hoch3-Nachfolge überwunden. Im Herbst hatte der Regierungsrat das Gesetz verabschiedet. Die Finanzkommission hatte sich jedoch Anfang 2016 dagegen ausgesprochen. Bevor das neue Informatikgesetz in Kraft treten kann, muss doch die Landsgemeinde zustimmen.
 
Mit dem neuen Informatikgesetz soll die IT im Kanton neu organisiert werden, was schon seit längerem für Gesprächsstoff sorgte. Dabei geht es insbesondere um die personellen und finanziellen Vorgänge bei der Firma Glarus hoch3, die den drei Glarner Gemeinden und dem Kanton gehört. Es soll nun mit "Informatikdienste Glarus" eine öffentlich-rechtliche Anstalt geschaffen werden, die aus dem bisherigen Informatikamt und der Firma Glarus hoch3 bestehen soll. (kjo)