40 Millionen Franken für "Gehirn" der SBB

Das Gehirn der Infrastruktur der Schweizerischen Bundesbahnen ist die Datenbank der festen Anlagen (DfA). Darin enthalten sind sämtliche Informationen zum Strecken- und Weichennetz inklusive den amtlichen Vermessungen, zu Gebäuden, den Strom-, Kabel- und Signalanlagen, zum Trassenbau und vieles mehr. Beruhend auf diesen Informationen können eine Vielzahl von Berichten erstellt oder visualisiert werden. Gemäss 'Geomatik.ch' werden DfA-Reportings von Hunderten von Mitarbeitern regelmässig abgerufen und dienen als wichtiges Werkzeug für die tägliche Arbeit.
 
Für die Weiterentwicklung der Datenbank plant die SBB für die nächsten Jahre rund 40 Millionen Franken ein. Dies geht aus einem Zuschlag an die beiden Unternehmen Intergraph aus Dietikon und Fichtner IT Consulting aus Deutschland hervor. Beiden Unternehmen wurde ein Auftrag für sieben Jahre erteilt. Das Auftragsvolumen beträgt je Unternehmen maximal 20 Millionen Franken. Der Auftrag beinhaltet gemäss Simap die Weiterentwicklung und Pflege der DfA betreffend Erfassung, Manipulation und Auswertung der geobasierten Datenbestände. (kjo)