Zuger Fintech Cashare schafft es an die Quelle

Einer der Schweizer Fintech-Pioniere, die seit 2008 in Hünenberg ansässige Cashare, freut sich über die Aufnahme im "Venture Network" der Deutschen Börse. Cashare wickelt nach eigenen Angaben einen Kreditprozess vollständig online und weitgehend automatisiert ab. So dass sich Privatpersonen und Unternehmen ohne grosse Reibungsverluste günstige Kredite beschaffen können. Zudem werden privaten und institutionellen Investoren attraktive Renditen über die Crowdlending-Plattform angeboten.
 
Im Netzwerk der Deutschen Börse hätte man nun Zugang zu Investitionsmittel von über 45 Milliarden Euro nationaler und internationaler Investoren, teilt Cashare mit. Die Deutsche Börse verspricht mit seinem Venture Network junge und wachstumsstarke Unternehmen mit Investoren zusammenzubringen, um deren Finanzierungssituation zu verbessern.
 
In der Mitteilung betont Michael Borter, Mitgründer und CEO der Plattform, dass er sich von dem Austausch mit den Investoren weitere Unterstützung der schon "fortgeschrittenen europäischen Expansionspläne" erhofft. Die Kapitalgeber der zu den grössten der Welt gehörenden Börse stammten aus den Kategorien Venture Capital, Private Equity, High Net Worth sowie Family Offices. Laut Cashare habe man für den Zugang zu dem Netzwerk mehrere Auswahlkriterien zu erfüllen gehabt: Beispielsweise hinsichtlich des Unternehmenswerts, der Wachstumsraten und des Finanzierungsvolumen. Zudem müssen man sich auf dem Weg an die Börse befinden (Pre-IPO-Phase). (vri)