Weniger Umsatz und schnellerer Stellen­abbau bei HP Inc.

Quelle: HP Inc.
Der Drucker- und PC-Hersteller HP Inc. hat im ersten Quartal als eigenständiges Unternehmen Abstriche machen müssen. Der Umsatz ging im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr von 13,86 Milliarden Dollar um zwölf Prozent auf 12,25 Milliarden Dollar zurück. Der Vorsteuergewinn aus dem operativen Geschäft belief sich auf 916 Millionen Dollar. Vergangenes Jahr waren es noch 1,10 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn ging von 1,37 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr massiv zurück und betrug im abgeschlossenen Quartal noch knapp 600 Millionen Dollar.
 
Das Unternehmen litt unter dem schwächelnden PC- und Printermarkt. So war der Umsatz bei den Personal Systems im Jahresvergleich um 13 Prozent rückläufig. Bei den Notebooks ging er um elf, bei den Desktops um 14 und bei den Workstations um 16 Prozent zurück. Der Umsatz im Druckergeschäft fiel im ersten Quartal 2016 um 17 Prozent tiefer aus als im Vorjahreszeitraum.
 
Stellenabbau wird beschleunigt
Wie HP Inc. weiter mitteilt, werde man den zuvor angekündigten Stellenabbau beschleunigen. Vor der Trennung hat HP bekanntgegeben rund 34'000 Arbeitsplätze zu streichen, was rund 10 Prozent der Stellen entspricht. 'Reuters' zufolge entfallen 3300 davon auf HP Inc. Der Abbau sollte innert drei Jahren vollzogen werden. Nun beschleunigt HP Inc. die Massnahmen und will noch in diesem Jahr 3000 Arbeitsplätze streichen, wie 'CRN' schreibt. (kjo)