Behörden: BI und Analytics haben höchste Priorität

Der Marktforscher Gartner hat für seine neuste "CIO Agenda" weltweit knapp 3000 IT-Verantwortliche befragt und hat nun einen Vergleich der Antworten von Behörden-CIOs und CIOs aus der Wirtschaft veröffentlicht. Wie es sich zeigt, ticken die dabei 379 befragten "Öffentlichen CIOs" nicht so sehr anders als ihre Kollegen aus der Marktwirtschaft, zumindest wenn es um die aktuellen Prioritäten geht.
 
Gartner vergleicht die Rangfolge der Technologieprioritäten bei allen Befragten mit der Reihenfolge, wenn nur die Antworten der CIOs aus Behörden berücksichtigt werden. In beiden Listen stehen Business Intelligence und Analytics an oberster Stelle. Bei den Behörden-IT-Verantwortlichen folgt Cloud, vor Infrastruktur und Rechenzentren, bei allen Befragten ist dies umgekehrt. Etwas grössere Unterschiede gibt es auf den nächsten Rängen. ERP-Systeme folgen bei allen CIOs auf Rang vier, bei Behörden erst auf Rang neun. Behörden CIOs gewichten dafür mobile Lösungen, Security und Legacy-Modernisierung etwas höher, als der allgemeine Durchschnitt.
 
Obwohl weltweit viele Regierungen unter Spardruck stehen, scheint dies auf ihre IT-Budgets keine sehr grossen Auswirkungen zu haben. 40 Prozent der befragten Behörden-CIOs glauben, dass ihre Budgets im laufenden Jahr etwas wachsen werden. 44 Prozent gaben an, dass die Budgets gleich bleiben und nur 16 Prozent rechnen mit einem Rückgang. (hjm)