Sieben weitere Banken unterstützen Twint

Ausserdem werden mit Twint bald Direkt-Belastungen aufs eigene Konto möglich.
 
Postfinance gewinnt für die Payment-App Twint weitere Banken als Partner. Neu hinzu kommen in den nächsten Wochen und Monaten die Migros Bank, Bank Coop, die Basler Kantonalbank, St. Galler Kantonalbank, Basellandschaftliche Kantonalbank sowie die Regionalbanken Bernerland Bank und Bank BSU.
 
Damit sei Twint schweizweit das grösste Netzwerk für Mobile-Payment mit bald insgesamt fünfzehn Partnerbanken, teilt Postfinance mit. Über fünf Millionen Kunden dieser Banken könnten somit, wenn sie die Twint-App nützen, Geld in Echtzeit von Smartphone zu Smartphone überweisen oder bargeldlos mit der App einkaufen. Bald könne Twint zudem mit einer Debit-Funktion direkt dem Bank- oder Postkonto belastet werden. Bisher geschah dies mittels einer Prepaid-Funktion. Erste Partner werden diese Funktion ab Sommer 2016 zur Verfügung stellen, heisst es weiter.
 
Bezahlen kann man mit Twint unter anderem in den Filialen von Coop und Migros ? hier jedoch als zusätzliche Bezahlvariante innerhalb der eigenen App. Zudem wird die Bezahlung via Twint in einer Vielzahl von weiteren Geschäften sowie den grössten Poststellen oder dem Postauto angeboten.
 
Twint oder Paymit?
Der Finanzinfrastrukturanbieter SIX hat mit Paymit ein Konkurrenzprodukt zu Twint auf den Markt gebracht. Twint zählt nun zwar deutlich mehr Banken als Partner. Doch hat SIX mit Paymit die grösseren Banken an Land gezogen. So gehören mit UBS, Raiffeisen und der Zürcher Kantonalbank drei der grössten Schweizer Banken zum Paymit-Universum. Vergangene Woche hat SIX angekündigt, Paymit als Bezahllösung in Geschäften zu testen; bis anhin konnte mit der Lösung Geld von Smartphone zu Smartphone übertragen werden. (sda/kjo)