Ascom bald nur noch im Healthcare-Business

Der Schweizer Technologie-Konzern Ascom hat heute definitive Zahlen zum Geschäftsverlauf 2015 veröffentlicht. Wie bereits bekannt, schrumpften Umsatz und Gewinn von Ascom letztes Jahr signifikant. Ascom setzte 411 Millionen Franken um (Vorjahr: 438) und verdiente unter dem Strich 24 Millionen Franken (Vorjahr: 38). Trotzdem soll die gleiche Dividende wie letztes Jahr ausgeschüttet werden.
 
Ascom leidet einerseits unter dem (zu) starken Franken und andererseits unter dem schlechten Geschäftsgang des Bereichs Network Testing. Der Bereich schrieb rote Zahlen. Er wurde restrukturiert und soll offenbar verkauft werden. Man führe "Gespräche mit verschiedenen Interessenten, sowohl strategische als auch finanzielle Investoren, über potenzielle strategische Optionen für die Division Network Testing," heisst es in einer Mitteilung von heute.
 
"In allen erstklassigen Spitälern"
Im Ausblick nennt Ascom als Ziel, bis 2020 in allen erstklassigen Spitälern der Welt mit seinen IT-Produkten präsent zu sein. Die Sparte Wireless Solutions werde die Transformation zum führenden Anbieter von ICT-Lösungen im Gesundheitswesen vorantreiben.
 
Für diese Sparte bestätigte Ascom das Ziel, 2016 und 2017 ohne Währungseinflüsse eine Umsatzsteigerung von 5 bis 10 Prozent und eine EBITDA-Marge zwischen 14 und 18 Prozent zu erreichen. (hc / sda)