Bank Coop tastet sich ins digitale Geschäft

Die Bank Coop wagt einen ersten Schritt im Bereich digitale Transformation, dem bald weitere folgen sollen. Die Bank Coop hat ihr erstes eigenes digitales Finanzprodukt lanciert, wie sie heute mitteilt. Schon bald solle das digitale Angebot weiter ausgebaut und bis Ende Jahr dann in einer "virtuellen Geschäftsstelle" zusammengefasst werden.
 
Das erste digitale Produkt "Digihyp" richtet sich spezifisch an Menschen, die noch nicht Kunde der Bank Coop sind, und die eine bestehende erste Hypothek auf eine selbst bewohnte Immobilie (Einfamilienhaus oder Stockwerkeigentum) durch eine neue Hypothek ablösen wollen. Für etwas anderes kann man sie nicht beantragen. (Bestehenden Kunden verspricht die Bank eine noch einfachere Beantragung einer neuen Hypothek über ihren persönlichen Berater.)
 
Tieferer Zins für Online-Hypothek
Kunden können laut der Bank den kompletten Prozess bis zur Vertragsausstellung online von zu Hause aus abwickeln. Die notwendigen Unterlagen zur Liegenschaft und zu ihrer Person übermitteln sie dazu über eine sichere Verbindung an die Bank, danach werde innerhalb weniger Minuten eine verbindliche Finanzierungsofferte erstellt. Der Clou neben der einfacheren Abwicklung: Der Zins der Online-Hypo liegt 0,3 Prozent unter dem aktuellen Listenzins der Bank Coop für traditionell abgeschlossene Hypotheken mit gleicher Laufzeit.
 
Digihyp kann mit Laufzeiten von zwei bis zehn Jahren beantragt werden, der Maximalbetrag ist 1,6 Millionen Franken. Die Hypothek kann in Tranchen aufgeteilt und bis zu zwei Jahre im Voraus bestellt werden. Eine Fixierung des Zinssatzes für die Zukunft kostet aber eine Zusatzgebühr. (hjm)