Kickstart Accelerator verliert Noser

Ruedi Noser zieht sich aus dem Steering Committee des Zürcher Kickstart Accelerators zurück. Ebenfalls gehen oder bereits verlassen haben sollen ihn laut 'NZZ' Nico Luchsinger, Fintech-Unternehmer Marc P. Bernegger und Startup-Berater Dominik Wensauer. Die operative Führung werde an den Impact HUB übergeben.
 
Der Kickstart Accelerator richtet sich an Jungunternehmen aus den Bereichen Fintech, Energie, Nahrung und Smart Machines. Wer akzeptiert wird, bekommt während drei Monaten drei Mal 1500 Franken für den Lebensunterhalt und bis zu 25 000 Franken für sein Unternehmen ausbezahlt.
 
Über die Gründe für die zahlreichen Abgänge schweigt sich der Accelerator aus. Die 'NZZ' zitiert Oliver Flueckiger, einen Jungunternehmer, der offenbar Einblicke in das Umfeld des Accelerators hat: "Eigentlich will man disruptive Startups aus dem Ausland anlocken, Zürich als innovativen Startup-Standort positionieren, aber keinesfalls die Digital-Zurich-2025-Firmen kannibalisieren, sondern den Sponsoren einen möglichst grossen Nutzen bringen". (mik)