Gesetz zu E-Patienten­dossier einen Schritt weiter

Die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens ist einen Schritt weiter: Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat gestern die Verordnungen zum Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier bis Ende Juni in die Anhörung geschickt. Die Verordnungen regeln die technischen und organisatorischen Vorgaben für den Aufbau und den Betrieb des Systems, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt.
 
Die Bundesversammlung hatte das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPD) im vergangenen Juni verabschiedet. Es regelt die Voraussetzungen für die Einführung des EPD in der Schweiz. Das Gesetz und die Verordnungen sollen 2017 in Kraft treten. (sda/kjo)