Crealogix auf dem Weg in die schwarzen Zahlen

Crealogix konnte im ersten Halbjahr den Umsatz steigern und den Verlust verkleinern.
 
Dem Bankensoftwarehersteller Crealogix lief das im Dezember abgeschlossene erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 etwas besser als geplant. Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,3 Prozent auf 27,9 Millionen Franken.
 
Dennoch bleibt das Zürcher Unternehmen in den roten Zahlen: Das operative Ergebnis (EBIT) ist mit einem Minus von 1,5 Millionen Franken jedoch weniger tief in der Verlustzone als in der Vorjahresperiode. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 betrug der Verlust 7,6 Millionen Franken.
 
Die Verbesserungen im Ergebnis gehen unter anderem auf eine Reduktion der Kosten zurück, so Crealogix. Zudem habe man von der Effizienzsteigerung der skalierbaren Produktplattform und der Verlagerung von Entwicklungsleistungen in Near-/Off-Shore-Standorte profitiert, schreibt der Bankensoftwarehersteller heute.
 
Der Anteil des internationalen Umsatzes stieg im ersten Halbjahr von 26 auf 37 Prozent. Dies ist auch auf den vergrösserten Kundenkreis durch die Beteiligung an der Elaxy Gruppe zurückzuführen.
 
Aufgrund des Halbjahresergebnisses korrigiert Crealogix den Ausblick für die zweite Jahreshälfte nach oben. Der Softwarehersteller rechnet für das gesamte Geschäftsjahr 2015/16 mit einem Umsatzwachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und somit mit einem Jahresumsatz von über 60 Millionen Franken. (kjo)