Luzern: Schritt in Richtung elektronisches Baugesuch

In den Amtsstuben der Stadt Luzern werden Baugesuche seit Anfang April verwaltungsintern elektronisch bearbeitet. Alle am Baubewilligungsprozess beteiligten Stellen arbeiten mit einer neuen Software, wie die Stadt am Freitag mitgeteilt hat. Dies soll einerseits die verwaltungsinternen Prozesse beschleunigen und transparenter machen. Gleichzeitig soll nun in weiteren Schritten auch der Austausch mit den kantonalen und anderen Behörden sowie mit Bauherrschaften, Architekten und Privatpersonen schrittweise verbessert und elektronisch unterstützt werden können.
 
Laut früheren Medienberichten, beispielsweise von 'Zentralplus', hatte die Stadt Luzern in den vergangenen Jahren Mühe, die jährlich rund 500 anfallenden Baugesuche fristgerecht zu berabeiten. 80 Prozent der Gesuche sollten eigentlich innerhalb der vorgesehenen Fristen von 40 Arbeitstsagen für grössere und 25 Arbeitstagen für kleinere Gesuche bearbeitet sein.
 
Als Grundlage für die Einführung des elektronischen Baugesuchs hat die Stadt die Prozesse im Baubewilligungsverfahren zuerst analysiert und optimiert. Die neu erarbeiteten Prozesse wurden zudem auf der Prozessplattform von eCH veröffenlicht (Zur Benutzung der Plattform ist eine Registration notwendig.). Man sei damit die erste Stadt der Schweiz, die solch umfangreiche Prozesse auf die Plattform gestellt und veröffentlicht habe, so die Stadt Luzern. (hjm)