Bund finanziert Meteo-Hochleistungrechner weiter

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz betreibt seine Wettermodelle COSMO am Nationalen Hochleistungsrechenzentrum der Schweiz (CSCS) in Lugano, das der ETH Zürich angegliedert ist. Seit 2009 sind dafür eigene Rechner reserviert, die bis letztes Jahr – als Teil der Strategie Hochleistungsrechner Schweiz 2009 bis 2014 – aus einem Sonderkredit des Bundes an die ETH Zürich finanziert waren. Nun hat der Bundesrat beschlossen, für die nächste Generation Hochleistungsrechner MeteoSchweiz künftig jährlich 1,36 Millionen Franken zur Verfügung zu stellen, so eine Mitteilung.
 
Die numerischen Wettermodelle sind Grundlage für Wetterprognosen für die Bevölkerung aber auch für die Flugsicherheit und den Bevölkerungsschutz. Damit diese möglichst hoch aufgelöst und zeitlich präzise sind, sind leistungsfähige Rechner nötig. Mit dem Beschluss will der Bundesrat laut Mitteilung sicherstellen, dass auch die Rechnertechnologie und -programmierung weiterentwickelt werden könne. (kjo)