KPN setzt auf Genfer Quantenverschlüsselung

Die Telko KPN, das niederländische Pendant zur Swisscom, setzt neu auf Quantenkryptografie. Die Genfer von ID Quantique haben entsprechende Technologie im Netzwerk zwischen den KPN-Rechenzentren in Den Haag und Rotterdam implementiert.

Quantuminformationen können nicht kopiert werden und Hacker, die versuchen, die Daten zu lesen, machen sich sichtbar. Zumindest, solange sie nicht auf die Idee kommen, die in der Technologie verwendete Lichtquelle anzugreifen.

KPN sieht in einer Pressemitteilung schon etwas weiter in die Zukunft und warnt: "Quantencomputer werden grosse Teile konventioneller Kryptografie unsicher machen". Das Unternehmen wolle deshalb weitere Einsatzzwecke für Quantenverschlüsselung prüfen. (mik)