SBB sucht einen weiteren Cloud-Partner

Virtualisierte und dedizierte Server, SAP-HANA-Betrieb und auch etwas Platform-as-a-Service.
 
Die Schweizerischen Bundesbahnen suchen in einer Ausschreibung von heute einen Dienstleister, der virtualisierte Systeme in einer Cloud bereitstellt und betreibt. Wir nehmen an, dass es sich um einen ziemlich voluminösen Auftrag handelt. Mit dem Cloud-Auftrag, den T-Systems im letzten Herbst erhielt, hat die vorliegende Auschreibung laut Mediensprecherin Franziska Frey nichts zu tun.
 
Laut der Ausschreibung wird vom Dienstleister einiges verlangt. So soll er sowohl virtualisierte Systeme (Microsoft Windows und Linux) als auch dedizierte (ebenfalls Windows oder Linux) Server bereistellen und betreiben können. Dazu kommt die Bereitstellung und der Betrieb von SAP HANA Appliances bis "Oberkante OS", also bis zum Betriebssystem, aber nicht darüber hinaus. Optional verlangt ist der Betrieb von SAP-Systemen im Software-as-a-Service-Modell. Der Provider soll zudem Storage-Services für die virtuellen und dedizierten Systeme sowie (optional) die HANA-Instanzen bereitstellen.
 
Im Bereich Application Operation verlangt die SBB den Betrieb (Monitoring, Backup, Patching etc.), aller Systeme ebenfalls bis bis Oberkante OS, sowie die Störungsbehebung im Rahmen eines 2nd Level Supports.
 
Der Auftrag beinhaltet zudem auch noch eine Appliaktionsplattform, die als Service zur Verfügung gestellt werden soll. Diese soll als Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen hauptsächlich für individuell entwickelte Software (Applikationen) dienen.

Die Erbringung der Leistungen soll ab dem ersten Quartal 2017 beziehungsweise nach der Unterzeichnung des Vetrags beginnen. (hjm)