20 Jungtalente für Schweizer Hacking-Wettbewerb ausgewählt

Die Delegation der European Cyber Security Challenge 2015. Bild: Swiss Cyber Storm, Matthias Kaeser
Die Qualifikation für die "European Cyber Security Challenge" endete in der Nacht auf heute. Damit stehen die 20 besten Jung-Hacker der Schweiz fest. Diese haben sich in einem drei Monate andauernden Wettbewerb gegen rund 150 Konkurrenten durchgesetzt. Die 14- bis 30-jährigen Teilnehmerinnen mussten im Wettbewerb über eine Onlineplattform möglichst viele Aufgaben aus dem Bereich der IT-Sicherheit lösen. Dasselbe passierte in ganz Europa, wie der für die Schweizer Qualifikation verantwortliche Verein Swiss Cyber Storm mitteilt.
 
Die 20 Gewinner der Qualifikationsphase treffen sich am 16. September für das Schweizer Finale in Sursee. Die zehn besten Finalisten werden dann im November als Schweizer Team an die Europameisterschaft in Düsseldorf reisen. Dort gilt es, sich gegen die Teams aus Deutschland, Österreich, Spanien, England, Rumänien und neu auch aus Estland, Irland, Griechenland und Lichtenstein im Europafinale durchzusetzen, wie Bernhard Tellenbach, Präsident von Swiss Cyber Storm, ausführt.
 
Die Initiative setzt sich die Nachwuchsförderung im Bereich IT-Sicherheit zum Ziel. Während Angriffe auf IT-Infrastrukturen immer professioneller und komplexer werden, sei die Rekrutierung von Security-Spezialisten zunehmend schwieriger, so Urs Rufer, CEO des Hauptsponsors des Events, TerreActive, in einer Mitteilung. Swiss Cyber Storm wird zudem durch die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) unterstützt. (kjo)