Die besten Jung-Hacker der Schweiz

(Vlnr) Hinten: Roman Boehringer, Michael Gottburg, Anthony Schneiter, Sandro Affentranger, Stefano Kals; Vorne: Raphael Husistein, Adrian von Arx, Miro Haller, Patrick Borgogno, Marcel Maeder
Am vergangenen Wochenende traten in Sursee die besten Jung-Hacker an der Schweizer Ausscheidung der "European Cyber Security Challenge" gegeneinander an. 20 Teilnehmer, die sich zuvor in einem drei Monate dauernden Wettbewerb durchgesetzt hatten, haben sich nun in Aufgaben zu Themen wie Netzwerksicherheit, Reverse Engineering oder Kryptographie gemessen.
 
Auch nicht-technische Fähigkeiten wurden den Teilnehmern abverlangt. So mussten sie eine Slideshow präsentieren, ohne die Folien zuvor gesehen zu haben. Improvisationsvermögen, Rednerfähigkeiten und Ausstrahlung sind nicht unbedingt Werte, die man mit einem Hacker verbindet, schreibt Swiss Cyber Storm. Dennoch sind sie für die heutigen Cyber-Experten unabdingbar. "Wer dem Management nicht verständlich erläutern kann, weshalb eine Investition nötig ist, wird ein Firmennetzwerk nie absichern können" sagt Ivan Bütler, Mitglied des Organisationskomitees und Gründer der Firma Compass Security.
 
Die zehn Gewinner sind: Sandro Affentranger, Adrian von Arx, Roman Boehringer, Patrick Borgogno, Michael Gottburg, Miro Haller, Raphael Husistein, Stefano Kals, Marcel Maeder und Anthony Schneiter. Sie dürfen am europäischen Finale antreten. Im November treffen in Düsseldorf die Teilnehmer von zehn Ländern aufeinander.
 
Die European Cyber Security Challenge ist eine Initiative der europäischen Agentur für Informationssicherheit ENISA. Die nationalen Ausscheidungen werden jeweils durch private Organisationen organisiert. Hierzulande ist der Verein Swiss Cyber Storm dafür verantwortlich. (kjo)