Glarner Kantonalbank verdient Geld mit Software-Lizenzen

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) positioniert sich verstärkt als Software- und Serviceanbieterin. Man will unabhängiger vom anspruchsvollen Zinsgeschäft werden und ein neues profitables Standbein aufbauen.
Und die Diversifikation scheint erfolgreich anzulaufen: Im Quartalsbericht verzeichnet die GLKB eine "deutliche Zunahme beim übrigen ordentlichen Erfolg", der insbesondere aus Erträgen für Software-Lizenzen resultierte. Darunter fallen Lizenzerträge aus dem Deal mit MoneyPark für Online-Sparpläne und aus dem Dienst hypomat.ch, den man an die Freiburger Kantonalbank lizenzieren konnte.
 
Des Weiteren dürfte die GLKB in absehbarer Zeit auch Geld mit ihrer so genannten "Kreditfabrik" verdienen, für welche sie die Migros Pensionskasse sowie kürzlich Pax Versicherung als Kunden gewann. Die Kreditfabrik übernimmt die Verarbeitung und Verwaltung von Hypotheken.
 
In Zahlen resultierten für die GLKB 2,4 Millionen Franken (2015: 6000 Franken), wobei auch Wertschriftenerträge darunter verbucht werden. Man sei in Verhandlungen mit weiteren potentiellen Kunden, so GLKB-Sprecher und GL-Mitglied Patrick Gallati gegenüber inside-it.ch. Da man die Services erst aufbaue, sei aber noch nicht zu quantifizieren, welches Potential im Geschäftsfeld stecke. (mag)