Weitere 50 Millionen für Oracle vom Bund

Das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL kann zumindest bis 2020 Oracle nicht ersetzen. Das zeigt sich darin, dass das BBL gestern den Zuschlag erteilt hat für die Beschaffung von Ersatz- und Ergänzungskomponenten im Bereich der Oracle Plattformen inklusive Dienstleistungen, Wartung und Support sowie Betriebsunterstützung.
 
49'273'397 Franken erhält Oracle dafür exakt. Die Vergabe erfolgte freihändig. Diese ist zulässig, wenn entweder nur ein Anbieter in Frage kommt und "keine angemessene Alternative" gefunden wird.
 
Damit summieren sich die Einnahmen von Oracle durch den Bund durch diesjährige Zuschläge auf mindestens 82 Millionen. Denn 32 Millionen hatte bereits das VBS mit einem Freihänder zugesichert. Das Thema "Vendor-Lock in" bleibt also aktuell. (mag)