Startschuss für St. Galler "IT-Bildungsoffensive"

Im April haben die bürgerlichen Fraktionen des Kantons St. Gallen eine Motion für die "IT-Bildungsoffensive" eingereicht. Diese wurde in der Septembersession 2016 des Kantonsrates ohne Gegenstimme gutgeheissen. Nun hat die Regierung dem Bildungsdepartement den Projektauftrag für die Bildungsoffensive erteilt, wie der Kanton mitteilt. An der Projektsteuerung sind auch das Finanz- und das Volkswirtschaftsdepartement beteiligt.
 
Die IT-Bildungsoffensive soll auf allen Schulstufen Innovationen unterstützen. Dazu gehören nicht nur die Lehrmittel für die SchülerInnen oder die Infrastruktur an den Schulen sondern auch die Weiterbildung der LehrerInnen, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht.
 
Die Umsetzung ist in zwei Teilprojekten vorgesehen. Im Teilprojekt Kreditbeschaffung werden unter dem Leiter Finanzen und Informatik im Bildungsdepartement, Bernhard Thöny, die rechtlichen und finanziellen Fragen der Kreditbeschaffung geklärt. Im zweiten Teilprojekt, Kreditverwendung, sollen die Massnahmen, deren Kostenfolgen und die Umsetzungsplanung erarbeitet werden. Dafür wurde Remo Daguati, LOC Consulting und ehemaliger Leiter des Amtes für Wirtschaft, engagiert.
 
Im März 2017 soll ein Zwischenbericht folgen, in dem die Weichen für Volumen, Dauer und Form sowie die inhaltliche Stossrichtung der Bildungsoffensive gestellt werden. Im Mai 2017 wird das Geschäft an den Kantonsrat übergeben. Der Kredit wird eine Volksabstimmung nötig machen, schreibt der Kanton weiter. Ab dem Schuljahr 2018/2019 sollen die Massnahmen der Bildungsoffensive dann greifen. (kjo)