IBM will Blockchain-Ökosystem züchten

IBM hat die Lancierung eines Programms zur Förderung eines "Ökosystems" von Playern, die im Bereich der Blockchain-Technologien tätig sind, bekannt gegeben. Das Programm richtet sich sowohl an Start-ups als auch an Systemintegratoren, Softwarehersteller, Entwickler in Unternehmen und Investoren. Laut IBM machen bereits zwölf Unternehmen mit, darunter als Schwergewicht das Beratungsunternehmen EY.
 
Die technologische Basis des IBMschen Blockchain-Ökosystems ist einerseits das Projekt Hyperledger der Linux Foundation und andererseits IBMs eigene Blockchain-Plattform. Letztere läuft auf Bluemix und kann von Entwicklern zu Testzwecken kostenlos verwendet werden.
 
Der Beitrag von Big Blue zur ökologischen Nische besteht unter anderem darin, dass Blockchain-Experten von IBM zu festen "Bürozeiten" auf dem Slack Channel von Hyperledger erreichbar sein werden. Diese Blockchain-Profis sollen Entwickler supporten und ihnen beim Beseitigen von Problemen helfen. Auf IBMs 'developerWorks' sind bereits Kurse und Lernmodule zum Thema Blockchain erhältlich. Diese sollen in Zukunft noch mit Code Libraries, Templates für Smart Contracts und weiteren Tools zur Erleichterung der App-Entwicklung ergänzt werden.
 
IBMs eigenes Ziel bei diesem Programm dürfte es sein, sich einerseits als Berater der Wahl für Blockchain-Projekte zu positionieren. Andererseits soll die Benützung der eigenen "Blockchain-as-a-Service"-Plattform gefördert werden, deren Benützung für den kommerziellen Betrieb von Anwendungen natürlich kostenpflichtig ist. (hjm)