Windows-10-Update macht Swisscom weiter zu schaffen

Wer in der Schweiz Windows 10 via Internet bezieht, hat seit Tagen (unter Umständen) ein Problem. Bei der Nutzung von Windows 10 per Internet wird die IP-Adresse nicht mehr immer dynamisch zugefügt. Ein Betroffener ist Alexander Zschokke, der gegenüber inside-it.ch festhält, dass die Störung schon seit dem 6. Dezember bestehe. Am letzten Freitag habe er sowohl Microsoft als auch Swisscom davon unterrichtet und ihnen einen Lösungsweg vorgeschlagen.
 
Swisscom-Sprecher Armin Schädeli hält fest, dass es sich nicht um eine Swisscom-spezifische Störung handelt. Vielmehr sei das Problem weltweit aufgetreten und betroffen seien davon "auch unsere Mitbewerber". Man stehe mit Microsoft in Kontakt und arbeite gemeinsam an einer Lösung. Ausserdem betont Schädeli, dass "im Hinblick auf die Anzahl Anrufe zum Thema im Vergleich zu letzter Woche eine Verbesserung" festzustellen sei. "Es gibt aber nach wie vor Anrufe zum Thema", wie er anfügt. Jedenfalls weist die Störungsseite der Swisscom heute um 15 Uhr noch hohe Auslastung und damit eine entsprechende Beeinträchtigung auf.
 
Der Support von Swisscom zeigt inzwischen allerdings auch einen Lösungsweg auf. Und Schädeli hält zudem fest, dass "dem grössten Teil der Kunden an der Hotline" geholfen werden könne. Denn es müsse "quasi die Verbindung zwischen PC und Router deaktiviert und neu aufgesetzt werden". Wieviele Nutzer tatsächlich unter der Störung leiden, kann Schädeli jedoch nicht sagen: "Wir wissen nicht wie viele Kunden betroffen sind, wir hatten letzte Woche aber ein erhöhtes Call-Volumen zu diesem Thema an der Hotline".
 
Anhaltende Ursachensuche bei Microsoft
Microsoft-Sprecher Tobias Billeter kann darüber hinaus ebenfalls keine konkrete Auskunft gegeben. Auf Anfrage hält er lediglich fest, dass die Störung analysiert werde. Auch warum das Problem in der Schweiz und Österreich aufgetreten ist, jedoch nicht oder kaum in Deutschland, kann Billeter (noch) nicht erklären. Aber auch Billeter betont, dass die Callcenter inzwischen weniger stark kontaktiert würden, als noch am Freitag. Zudem hat Microsoft ebenfalls einen Weg zur Störungsbehebung online gestellt. (vri)