Medtech-Startup Ava kommt in die Schweiz (zurück)

Über die USA kommt das Schweizer Medtech-Startup Ava und ihr Armband für Frauen in die Schweiz zurück, dies berichtet 'Business Insider'.
 
Das Wearable der in Zürich gegründeten Ava wird in der Nacht getragen und soll es Frauen ermöglichen, ihre fruchtbaren Tage zu erkennen.
 
Im November erhielt Ava rund zehn Millionen Franken in der Serie-A-Finanzierungsrunde, unter anderem waren laut 'Crunchbase', auch die Seed-Investoren Swisscom und ZKB wieder dabei.
 
Das Geld soll insbesondere in weitere klinische Studien investiert werden. Die wissenschaftliche Basis für die Entwicklung des Ava-Armbands waren über ein Jahr hinweg erhobene Daten von 41 Frauen in Zusammenarbeit mit der Uni-Klinik Zürich.
 
Die Ava-Gründer gingen von Zürich erst nach San Francisco, um sich bei der als streng geltenden U.S. Food and Drug Administration FDA registrieren zu lassen. In der Folge konnten sie ihr Armband für 199 Dollar in den USA verkaufen. Nun hat man offenbar auch die CE-Kennzeichnung für Europa erhalten. Laut 'Techcrunch' soll Ava Anfangs 2017 auch in der Schweiz, Deutschland, Österreich und in Grossbritannien erhältlich sein.
Dazu passend ist auf der Ava-Website die Stelle eines Community Managers für die DACH-Region ausgeschrieben.
 
Ava landete in der Liste der Top-100-Schweizer-Startups 2016 auf Rang sechs. (mag)