Swissport wechselt von HPE zu Tata Consultancy Services

Der indische IT-Dienstleister Tata Consultancy Services (TCS) soll HPE Schweiz bei Swissport verdrängt haben. Wie die 'Computerworld' schreibt, habe TCS im Dezember 2016 den Zuschlag für die weltweite Standardisierung und den Betrieb von Rechenzentren erhalten. Der HPE-Vertrag, der einen grossen Teil der nun von TCS übernommenen Services umfasse, laufe 2017 aus. Swissport habe ihn nicht verlängert, wobei über die Gründe wenig bekannt sei. Im Bewerbungsverfahren habe sich TCS mit dem besseren Preis-Leistungs-Angebot durchgesetzt. Eine Bestätigung des Deals konnte inside-it.ch bis Redaktionsschluss von Swissport nicht bekommen.
 
Im Rahmen des Auftrags soll TCS ausserdem drei Datacenter und mehr als 40 Server-Räume in den kommenden zwei Jahren in zwei zentrale redundante Datacenter überführen. Zudem soll der IT-Dienstleister die Definition und Umsetzung eines Standard-Workplace übernehmen, einen globalen Service- und Helpdesk etablieren und die Standardisierung sowie den Betrieb des weltweiten Netzwerks übernehmen. Bekannt sei, dass der Vertrag über fünf Jahre abgeschlossen worden ist, zum Volumen habe man aber Stillschweigen vereinbart, so der Computerworld-Bericht weiter.

Die 2015 von der Private-Equity-Firma PAI Partners für 2,73 Milliarden Franken an die chinesische HNA Group verkaufte Swissport harmonisiere derzeit seine weltweite IT, heisst es zu den Hintergründen. Betroffen seien an 280 Flughäfen in 45 Ländern 61'000 Mitarbeiter, die für die Servicegesellschaft zur Abfertigung von Fluggesellschaften und Luftfracht arbeiten. (vri)