Startup-Förderprogramm Kickstart startet nächste Runde

Bildquelle: Philippe Rossier, Kickstart-Accelerator.
Bis zum 30. April können sich internationale Startups ab sofort für die Teilnahme am zweiten Förderprogramm des Kickstart Accelerator hier bewerben. Hinter dem Programm steht die Initiative von Digitalswitzerland (ehemals Digital Zurich 2025), der es darum geht, die Schweiz als digitalen Innovations-Hub in Europa zu etablieren. Beim ersten Förderprogramm lag der Schwerpunkt noch im Bereich Fintech. Diesmal werden ausdrücklich Jungunternehmer angesprochen, die in den Sektoren Food, Fintech, Smart Cities, Robotics & Intelligent Systems und Healthcare Weiterentwickelungen vorantreiben wollen. Dabei setzt das Programm bei Healthcare auf den Standort Basel als Life-Sciences-Hotspot der Schweiz, um Innovationspotentiale zu erschliessen.
 
Wer sich bewirbt, im letzten Jahren sollen laut einer Mitteilung 850 Bewerbungen eingegangen sein, und als einer der 30 Startups ausgewählt wird, kann ab dem 4. September an dem 11-wöchigen Programm auf die Betreuung von "hochkarätigen Mentoren und über 15 Partner-Unternehmen" rechnen. Mit dabei sind unter anderem Swiss Life, AXA Winterthur, Credit Suisse, Raiffeisen Schweiz, UBS, die Beratungsfirmen EY und PwC Schweiz sowie Migros und Coop. Kickstart bietet den Startups monatliche Stipendien und Masterclass-Workshops sowie die Teilnahme am Schweizer Innovations-Ökosystem, wie es weiter heisst. Ausserdem sollen die teilnehmenden Startups bis zu 25'000 Franken gewinnen können. Das Förderprogramm versteht sich zudem als Kooperationsplattform zwischen den Partnerfirmen und den Startups sowie den Startups untereinander.
 
Das dürfte insofern interessant sein, weil bereits am Ende der ersten Durchführung des Förderprogramms sechs konkrete Partnerschaften zwischen Startups und Grossunternehmen standen. "Auch die Bewerber von 2017 haben die Chance, sich ein "Proof of Concept" (PoC) mit einem der Partner-Unternehmen zu sichern", wird denn auch zum jetzigen Bewerbungsstart geworben. Angesprochen wird also nicht nur, wer ein Pilotprojekt und dessen Anwendung und Skalierbarkeit in einem anspruchsvollen Unternehmensumfeld testen will, sondern auch wer längerfristige kommerzielle Partnerschaften sucht. (vri)