Glarner Gemeinde-Informatik gibt wieder zu reden

Die Informatikorganisation der drei Glarner Gemeinden gibt wieder zu reden. Diese Woche deckten vier Landräte den Glarner Regierungsrat mit Fragen zur IT-Strategie des Kantons ein, wie die Lokalzeitung 'Südostschweiz' gestern berichtete.
 
Auslöser für die Interpellation war die Ausschreibung eines Auftrags, das Rechenzentrum der Informatik-Organisation der Glarner Gemeinde, Glarus hoch 3, zu bauen und zu betreiben. In der Ausschreibung wird verlangt, dass sich das künftige RZ für Glarus hoch 3 auf Glarner Boden befinden muss. Die Kantonsräte wollen wissen, ob der Regierungsrat von dieser seltsamen Vorschrift wisse.
 
Die Glarner Landsgemeinde lehnte im Mai ein neues Informatik-Gesetz ab. Der Regierungsrat wollte mit dem Gesetz die Gemeinde-Informatik-Firma Glarus hoch 3 mit der kantonalen Informatik zusammenlegen.
 
Die Landräte wollen nun wissen, was seit der Ablehnung des Gesetzes für die neue Informatik getan worden ist. Und ob der Kanton nun ebenfalls eine Offerte für die Gemeindeinformatik einreiche. (hc)