Glarus: Axcelerate macht nicht mehr mit

Im Dezember 2016 schrieb die Informatik-Firma der drei Glarner Gemeinden, Glarus hoch3, den Auftrag für den Betrieb des Rechenzentrums neu aus.
 
Der IT-Dienstleister, der die Informatik von Glarus hoch3 noch bis Ende 2017 betreibt, die Firma Axcelerate Solutions, hat keine Offerte eingereicht. Dies geht aus einem Schreiben von Axcelerate an den Verwaltungsrat von Glarus hoch3 hervor, das inside-it.ch vorliegt. Der Dienstleister sichert seinem Kunden aber weiterhin professionellen Support und Unterstützung für die Datenmigration zu.
 
Die Wege von Axcelerate und Glarus hoch3 werden sich also sehr wahrscheinlich per Ende Jahr trennen. Axcelerate begründet seinen Entscheid damit, dass Glarus hoch3 künftig mit verschiedenen Anbietern zusammen arbeiten wolle.
 
Das Geschäftsmodell von Axcelerate beruhe aber auf der engen Verzahnung von Prozessen, Daten und Technik. Funktional und kostenmässig habe man nur Erfolg, wenn man auf alle Erfolgsfaktoren direkten Einfluss haben könne.
 
Axcelerate-Chef Christoph Marti betonte gegenüber inside-it.ch erneut, dass es seiner Firma nicht schade, wenn Glarus hoch3 als Kunde wegfalle. Er könne den Glarner Auftrag durch neue Kunden ersetzen. (hc)