Brugg betreut IT vermehrt intern

Die Stadt Brugg will ihre IT neu aufstellen und beantragt dazu beim Einwohnerrat für eine neue Stelle einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 151'000 Franken und einen einmaligen Kredit von 5'000 Franken. Nötig sei der Ausbau geworden, weil der bisherige IT-Dienstleister, die Xinet in Schafisheim, den Vertrag mit der Stadt auf Ende 2016 gekündigt hat. Nach dem Abgang habe sich gezeigt, dass diese "kostengünstige Lösung eine hohe Abhängigkeit" bedeutet und die bisherige Betreuung des IT-Bereichs kein Modell für die Zukunft sein kann.

Brugg hat laut dem Antrag des Stadtrats an den Einwohnerrat in den vergangenen Jahren die IT von einer internen Stelle und Xinet betreuen lassen und "punktuell, aber wenig andere externe Dienstleister beigezogen". Als Ersatz für die interne Betreuung habe man mit einem Mitarbeiter der Regionalpolizei eine minimale Stellvertretung sichergestellt.
 
Der Stadtrat hält weiter fest, dass die ganze IT-Organisation und -Infrastruktur analysiert und neu ausgerichtet worden sei. "Dabei hat sich gezeigt, dass die bisherige Organisation nicht mehr tragfähig ist" und das Know-How auf zu wenige Personen verteilt sei. Zudem werde derzeit auch die Infrastruktur auf "marküblichere Lösungen" umgestellt, um die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu reduzieren. Ausserdem kaufe man nötiges Know-How jetzt auch breiter ein. Der nächste Schritt sei, die "internen Ressourcen an die heutigen Bedürfnisse der IT-Betreuung" anzupassen. Zu entscheiden hat das am 10. März der Einwohnerrat der rund 11'200-köpfigen Stadt. (vri)