FKB spart Geld durch "Neuverhandlung von IT-Verträgen"

Die Freiburger Kantonalbank (FKB) hat im letzten Jahr ein Rekordergebnis erzielt. Das ist trotz Negativzinsen nicht sonderlich überraschend, ist es doch laut Eigenangaben das 23. Mal in Folge, dass die Bank einen Rekord einfährt. Interessant ist aber, dass Edgar Jeitziner, Präsident der Generaldirektion, gegenüber den 'Freiburger Nachrichten' erklärte, man habe das Geschäftsergebnis dank guter Kostenkontrolle erzielt.
 
Auch in der Informatik habe man die Kosten reduzieren können. Auf Nachfrage von inside-it.ch gab die FKB an, die Einsparungen seien "in der Neuverhandlung von IT-Verträgen begründet". Sprich: Man konnte bei den Zulieferern einen besseren Preis herausschlagen. Stark zu Buche schlägt die Reduktion aber nicht. Aber immerhin: Rund fünf Prozent der jährlichen IT-Kosten können so gespart werden, kalkuliert das Freiburger Bankenhaus. Die Einsparungen resultierten aus einer "Veränderung der variablen Einstandspreise, aus der Optimierung der Datenhaltung und aus Kostenreduktionen der Archivierung".
 
Die FKB hat zugleich den Bereich des Mobile Banking erweitert und Online-Hypotheken eingeführt. Man arbeite kontinuierlich an verschiedenen Digitalisierungsprojekten. (ts)