HPE schrumpft im Server-Geschäft wegen Microsoft

Kürzlich hat Hewlett Packard Enterprise Geschäftszahlen vorgelegt. Rückläufig war der Umsatz unter anderem im Server-Geschäft. CEO Meg Whitman sagte, es gebe eine "signifikant niedrigere Nachfrage von einem grossen Kunden". Dabei handle es sich um einen Tier-1-Provider, also einen der grossen Cloud-Anbieter.
 
Dieser Cloud-Provider sei Microsoft, berichtete 'Bloomberg' mit Berufung auf Insider. Microsoft bemühe sich demnach, die Preise niedrig zu halten, um mit den anderen Cloud-Anbieter wie AWS und Google mithalten zu können. Auf Anfrage von 'Bloomberg' wollten weder HPE noch Microsoft den Bericht kommentieren.
 
Die Server-Umsätze der grossen Hersteller wie HPE oder Dell sind rückläufig, weil Unternehmen weniger in eigene Hardware investieren und stattdessen Cloud-Leistungen beziehen. Der Verkauf von Hardware an diese Cloud-Provider ist für die Hersteller aber schwerer und weniger profitabel, wie 'Bloomberg' weiter schreibt. Einerseits verlangen sie grössere Mengenrabatte und andererseits designen sie immer häufiger ihre eigenen, billigeren Server. (kjo)