ETH-Rat will in zukunftsträchtige Bereiche investieren

Der ETH-Rat will verstärkt in zukunftsträchtige, für die Schweiz zentrale Forschungsbereiche investieren. Insbesondere die Digitalisierung stelle die Industrie vor grosse Herausforderungen, so eine Mitteilung. Durch die starke Zusammenarbeit mit Unternehmen leisten die Hochschulen und die Forschungsanstalten der ETH einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer Industrie 4.0 in der Schweiz. Zu den strategischen Fokusbereichen gehören "Fortgeschrittene Produktionsverfahren", "Datenwissenschaften", "Energie" sowie "Personalisierte Gesundheit".
 
Unter diesem Aspekt verteilte das Gremium an seiner Sitzung vergangene Woche die finanziellen Mittel für 2018 an die beiden Hochschulen ETH Zürich und EPFL sowie an die vier Forschungsanstalten Paul Scherrer Institut (PSI), Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag).
 
Das Parlament hatte bei der Wintersession 2016 beschlossen, die Hochschulen für die Jahre 2017 bis 2020 mit 10,34 Milliarden Franken zu unterstützen. Das sind 160 Millionen Franken mehr als vom Bundesrat ursprünglich verlangt. (kjo/sda)