GoPro reduziert die Belegschaft um weitere 17 Prozent

Nachdem GoPro im Januar 105 und im November 200 Angestellte entlassen hat, kündigt der Hersteller von Action-Kameras nun weitere Sparmassnahmen an. 270 der noch etwa 1550 Arbeitsplätze – rund 17 Prozent – sollen dem Rotstift zum Opfer fallen. Damit erhofft sich das Unternehmen eine Reduktion der jährlichen Kosten von 585 auf 495 Millionen Dollar.
 
GoPro schaut auf ein schlechtes Weihnachtsquartal zurück und musste wegen Umbaukosten und Steuerbelastung Verluste von 115,7 Millionen Dollar verzeichnen. Im gesamten letzten Jahr musste die Firma einen Nettoverlust von rund 200 Millionen Dollar (Non-GAAP) hinnehmen.
 
Zu schaffen macht dem Unternehmen unter anderem die Rückrufaktion seiner absturzgefährdeten Karma-Drohne, die mittlerweile wieder im Verkauf ist. Desweiteren kündigten sowohl Nikon als auch Apple an, dem Unternehmen auf seinem Stammmarkt Konkurrenz machen zu wollen. Laut Nachrichtenagentur 'sda' hat es zudem auch Zweifel daran gegeben, wie gross der Markt für Actionkameras überhaupt sei. (ts)