IT keine Herausforderung bei Spital-Fusion in Zürich

In auffälliger Weise spielt bei den gestern der Öffentlichkeit vorgestellten Eckwerten der Spitälerstrategie der Stadt Zürich die IT keine Rolle. Sie kommt im Bericht des Stadtrats kein einziges Mal vor. Im Kern geht es darin um die Fusion der Stadtspitäler Triemli und Waid, die voraussichtlich 2019 an zwei Standorten unter einer Leitung und einer Rechnung arbeiten sollen. Zwar ist in dem Papier sehr oft von Synergien die Rede, die man in den unterschiedlichsten Bereichen künftig realisieren will. Doch von der IT ist in diesem Zusammenhang derzeit keine Rede.
 
Das sei vergleichsweise einfach zu erklären, hält man auf Anfrage beim Direktionsstab des Triemli-Spitals fest. Denn die IT beider Spitäler sei bereits städtisch organisiert und weitgehend standardisiert. So griffen die Stadtspitäler beispielsweise in Sachen RZ-Nutzung, Workplaces oder Telekommunikation auf die gleichen Basisinfrastrukturen zurück, die das OIZ liefert. Auch in den grossen Anwendungsfelder wie etwa der Administration würden die gleichen Applikationen genutzt. Auch wenn man nicht sagen könne, wie sich die Situation in der IT in fünf Jahren darstellt, so stelle sie aktuell im Rahmen der Fusion keine Herausforderung dar. (vri)