KTI-Chefin wird Innosuisse-Chefin

Nun ist klar, wer künftig die Förderagentur des Bundes, Innosuisse leiten wird: Es ist Annalise Eggimann, aktuell bereits Geschäftsführerin der Kommission für Technologie und Innovation (KTI).
 
Der Bundesrat hat den Antrag des Innosuisse-Verwaltungsrats bestätigt. "Verwaltungsrat der Innosuisse und Bundesrat setzen mit dieser Wahl auf bewährte Kontinuität", so die Medienmitteilung.
 
Eggimann startet ihre Tätigkeit am 1. April 2017 und bleibt gleichzeitig KTI-Geschäftsführerin. Sie ist Juristin und war früher beim Schweizerischen Nationalfonds sowie während zwei Jahren beim Bakom tätig. Seit August 2015 ist sie bei der KTI.
 
Die heutige KTI wird per Anfang 2018 zu einer rechtlich selbständigen Förderagentur, die Innosuisse heissen wird. Diese wird die heutige Funktion der KTI als Förderorgan des Bundes für die wissenschaftsbasierte Innovation übernehmen.
 
Die bisherige KTI-Vision lautet: "Die KTI gehört zu den weltbesten staatlichen Förderorganisationen für Innovation in einer freien Marktwirtschaft." Der Finanzbedarf 2017 beläuft sich laut dem Mehrjahresprogramm auf 230 Millionen Franken.
 
Verwaltungsratspräsident der neuen Innosuisse ist Kudelski-CEO André Kudelski. (mag)