Fintech Flynt hat wieder einen CEO

Stijn Vander Straeten, neuer CEO von Flynt.
Das Fintech-Startup Flynt hat Verwaltungsrat und Geschäftsleitung festgelegt. Wie bereits angekündigt, bilden nun Ex-Leonteq-Verwaltungsratspräsident Peter Forstmoser als Präsident mit Investor Daniel Halter, HSG-Professor Elgar Fleisch, Jasmin Schmuki und Tze Hoe Chan den Verwaltungsrat.
 
Zudem ist die GL des digitalen Vermögensverwalters für Superreiche nun wieder komplett. CEO ist Stijn Vander Straeten, vormals Berater bei Weisshorn und EY. Schon bislang bei Flynt war Steffen Lentz. Er bleibt Chief Technology Officer. Er war früher bei Finnova tätig.
 
Dritter im Bunde ist Jürg Frei als Chief Risk & Compliance Officer. Er hatte Flynt interimistisch geleitet, nachdem die frühere GL gegangen war.
 
Ein Name fehlt: Jan Schoch, der Flynt gegründet und den Aufbau des Startups finanziert hat.
 
Und etwas noch Wichtigeres fehlt nachwievor: Eine Finma-Banklizenz. Eine solche Lizenz zu besitzen, haben mindestens zwei Flynt-Mitarbeiter vor Wochen privat und öffentlich gesagt, wie inside-it.ch weiss. 'Finews.ch' hat über diese Aussage von Flynt kürzlich auch berichtet. Das noch keine Lizenz vorhanden ist, zeigt die Finma-Website.
 
Die für Februar angekündigten "näheren Informationen zu Flynt" stehen bislang auch aus.
 
An Kapital hat Flynt hingegen definitiv zugelegt: Anfangs März wurde laut SHAB das Aktienkapital auf 25 Millionen Franken erhöht. (mag)