ZKB-Zahlungsverkehr ist jetzt bei Swisscom

Seit Mitte März 2017 wickelt Swisscom den Zahlungsverkehr für die Zürcher Kantonalbank ab.
 
Die Auslagerung des Zahlungsverkehrs der ZKB ist abgeschlossen. Seit Mitte März 2017 wickelt Swisscom diesen Prozess für die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ab. Damit sei "eines der bedeutendsten Outsourcing-Projekte der Schweizer Finanzindustrie in den vergangenen Jahren live gegangen", hält Swisscom in einer Mitteilung fest. Der Deal wurde 2014 bekannt gegeben und der Vertrag läuft bis mindestens 2023.
 
In knapp drei Jahren wurden die neuen Prozesse eingeführt und die bestehenden Systeme der ZKB mit der Swisscom-Plattform verbunden. Rund 120 Millionen Transaktionen pro Jahr werden von der ZKB über das Verarbeitungscenter von Swisscom abgewickelt. 26 Mitarbeitende der Bank haben zu Swisscom gewechselt.
 
Das Projekt wurde fast pünktlich abgeschlossen. Vergangenen Herbst wurde bekannt, dass es zu wenigen Monaten Verzögerung kommen wird, wie inside-it.ch berichtete. Um mehr zu testen, habe sich die ZKB entschieden, die Einführung auf 2017 zu verschieben.
 
Aktuell nutzen rund 50 Banken für ihren Zahlungsverkehr das Verarbeitungscenter von Swisscom, das auf der Finnova Banking Software basiert. Insgesamt zählt der "Blaue Riese" 170 Schweizer Banken als Kunden, die Teile ihrer IT-Infrastruktur, Applikationen oder ganze Prozesse ausgelagert haben. 900 IT- oder Banking-Spezialisten sind bei Swisscom dafür an zehn Standorten im Einsatz. (kjo)