NoMoreRansom.org wird immer nützlicher

Die Website NoMoreRansom.org wurde vor knapp einem Jahr ins Leben gerufen. Sie soll Opfern von Ransomware-Attacken mittel Gratistools dabei helfen, verschlüsselte Dateien wieder zu entschlüsseln, ohne dass sie ein Lösegeld zahlen. Man kann auf der Site auch verschlüsselte Dateien und weitere Infos eingeben, um zuerst einmal herauszufinden, von welcher Ransomware man eigentlich erwischt wurde.

Hinter dem Projekt stecken unter anderem die niederländische Polizei, Europol, Intel Security und der Security-Software-Hersteller Kaspersky Labs. Ab sofort gibt es die Webseite, neben 13 anderen Sprachen, auch in Deutsch.
 
Wichtiger ist allerdings, dass die Website immer breiter abgestützt wird, auch durch andere Softwarehersteller als Kaspersky, und die Zahl der angebotenen Entschlüsselungstools kontinuierlich gewachsen ist. Mittlerweile sind es 39. Neue Tools haben beispielsweise Avast, Bitdefender und Check Point beigesteuert. Dies erhöht die Chance, dass Ransomware-Opfer auf der Site auch tatsächlich ein geeignetes Tool zur Entschlüsselung ihrer Daten finden. (hjm)