Mehr Avaloq bei der ZKB

Die Zürcher Kantonalbank setzt seit rund zehn Jahren in ihrer IT unter anderem auch Teile der Avaloq Banking Suite ein. Wie der Zürcher Softwarehersteller Avaloq heute mitteilt, hat sich die ZKB nun entschlossen, weitere Module der Suite zu benützen. Die entsprechenden Verträge seien unterzeichnet und die Implementation soll bereits im laufenden Quartal in Angriff genommen werden.
 
Konkret werde die ZKB ihr bestehendes Portfolio-Management-System durch das Avaloq-Modul "Portfolio Management" ergänzen. Die ZKB hatte Anfang 2010 ein Portfolio-Management-System des Softwareherstellers Odyssey implementiert, der einige Monate später von Temenos aufgekauft wurde.
 
Ausserdem soll in Zukunft das Avaloq-Modul "Wealth Advisory" für die Anlageberatung von Drittparteien eingesetzt werden. Die ZKB hat Avaloq bisher für die Abwicklung der Wertpapiergeschäfte und der Fondsadministration im Einsatz.
 
Die ZKB bliebt aber weiterhin dabei, Produkte beziehungsweise Services mehrerer Anbieter zu verwenden. So soll Odyssey wie erwähnt (zumindest vorerst?) weiter im Einsatz bleiben. Und erst vor einer Woche wurde der Abschluss des 2014 beschlossenen Projektes zur Auslagerung des Zahlungsverkehrs an Swisscom gemeldet. Swisscom verwendet Software des Avaloq-Konkurrenten Finnova als Basis für seinen Service. (hjm)